Ursachenforschung #wtf von Melody

Eine weitere Theorie hat mein Vater mal abgesondert: Er findet, dass nichts Gutes dabei herauskommen kann, wenn ich freundlich zu den Mitarbeitern der Handwerksfirmen bin und ihnen Kaffee, Wasser etc anbiete. Tür auf, zum Arbeiten reinkommen, wieder raus und gut. So soll das sein, findet er - nix Kaffee oder Schwätzchen, dann würden die Leute sich nur einbilden, uns auf der Nase herumtanzen zu können.

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, bei einer Besprechung einen Kaffee anzubieten und während der Bauarbeiten auch immer mal einen frischen für die Handwerker mitzukochen. Wir haben es immer so gehalten. Schließlich möchten wir mit den Leuten arbeiten, suchen uns Firmen aus, die uns sympathisch sind.

Ist eine Tasse Kaffee denn so übertrieben? Frage ich mich jetzt.

Ein ganzes Jahr lang war ich sterbenskrank (und das meine ich wörtlich). Ich habe mir selber Mut damit gemacht, mich auf die größere Wohnung zu freuen und darauf, dass die Bauerei endlich weitergeht, sobald es mir besser geht.

Jetzt sitze ich hier auf den Trümmern der letzten Wochen, mit Diebstahlsklärungen, verschwundenen Kabeln und Kinderwagen, vergessenen Installationen, schiefen Türen, unregelmäßigen aber 30% teureren Böden und einem Riesenberg Organisation und Zusatzkosten vor der Brust, während ich mir dauernd neue abschätzige Meinungen zu dem anhören soll, was wir planen.

Wenn das Telefon klingelt, zucke ich schon zusammen, weil ich einfach nicht noch mehr Generv in meinem Arbeitsalltag unterbringen kann.



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