Telefonzentrale von Volker Koenig

Mal eine Frage an die Gemeinde: Wie macht Ihr das - zumal, wenn Büro und Wohnung und Fax eigene Nummern brauchen - mit den Telefonen?

IP, ISDN+Anlage, oder was?

Und wenn Anlage: Was für eine?



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Good old ISDN. Da hab ich nämlich sechs Nummern über eine oder zwei Leitungen, deren Verteilung ich bestimmen kann.

Ich habe eine Fritzbox, die lässt sich bequem über das Web konfigurieren, ansonsten gibt es gute Anlagen von Ackermann und Auerswald.

Am besten mal eine Anlage zum Test bestellen und bei Gefallen behalten.

IP-Telefonie nutze ich nicht, weil ich eine 15-Euro-Flachrate von netcologne habe und IP-Telefonie sich bei Bekannten als sehr unzuverlässig erwiesen hat, vor allem, wenn man so Spielereien wie Anklopfen und Makeln nutzten möchte. Die hatten zudem mehrere unvermittelte Gesprächsunterbrechungen.

Vorsicht: bei Alice vermute ich, dass die ihre günstigen Tarife durch verdeckte IP-Telefonie erreichen. Bei Telefonanbietern sollte man solche nehmen die POTS-Leitungen (POTS=plain old telephone signal) benutzen.

Bei Internet kann man ja Kabel probieren, wobei die selten von mehr als 6 MBit sprechen, während netcologne, versatel & Co bis zu 20 Megabit anbieten. Netcologne hat sogar ausgewählte Gebiete in Köln mit VDSL und 100 Megabit.

Und bei Kabel immer auf die verdeckten Kosten achten. Die erzählen bei ish zB nirgendwo, was Telefonate außerhalb der Flatrate kosten, also Ausland oder Mobilnetz. Oder das perse 14,50 Euro pro Monat Grundgebühr anfallen.

Thomas J.  am  04. Juli 2006



Das überlege ich auch gerade noch :-/

Melody  am  04. Juli 2006



FritzBox ist toll. Wir haben die mit ISDN und WLAN und ich kann die Kiste nur empfehlen. Da kann man auch ein (oder zwei) analoge Geräte wie Fax anschliessen, auch wenn man ausschliesslich ISDN hat. Und man kann VoIP konfigurieren. Für Privatgespräche mache ich nur noch VoIP und für geschäftliches meistens. Im Moment habe ich nur Probleme, wenn ich über VoIP ein System mit MFV/Touchtone bedienen soll (Telefonbanking, Servicelines, Telefonkonferenzen), dass klappt manchmal nicht so gut. Sonst habe ich mit VoIP garkeine Probleme.

Mein Vater hat Alice, an der Telefonqualität gibt es nichts auszusetzen. Anklopfen, Makeln usw. geht auch.

Gruß, Hendrik

Hendrik42  am  04. Juli 2006



IP hab ich nochmal geprüft und es ist als alleinge Telefonie inakzeptabel. Weil: Fax geht nicht. Zumindest nicht garantiert.
Fritz-Boxen hab ich auch hier zwei, aber in zwei Haushälften mit zwei Eingangstüren und zwei Büros wär’s schon wichtig, wenn man untereinander für umsonst telefonieren könnte (insbesondere zum ISDN-T-Concept im Wohnzimmer, wo alle Voice-Nummern auflaufen). Eine Türsprechanlage am “anderen” Eingang wäre auch nett, damit man vom Wohnzimmer aus einem verirrten Besucher z.B. von DHL oder GP sagen kann, dass er sich einige Sekunden gedulden solle (die Kollegen sind immer so nervös…).
Es läuft auf eine Anlage hinaus, eine neue Eumex 800 oder so (ab 150 EUR neu). Einmal ISDN zum AMt, ein kompletter interner ISDN-Bus, acht analoge Nebenstellen, alle können untereinander telefonieren (auch ISDN-Intern). Oder eine alte XI520, die neben den 8 analogen Anschlüssen und dem ISDN-Int auch noch vier per Telefon bedienbare Schaltrelais und einen “Sensor” hat.
Schaun mer mal, ab Freitag geh ich auf die Pirsch.

VolkerK  am  05. Juli 2006



Stimmt, die Fritzbox stemmt nur maximal drei Telefonanschlüsse (auch die allerneueste).

Vorsicht, wenn die Fritzbox analog und digitaltelefone oder gar Anlage kombinieren soll. Denn ich habs mit Telefonen an einer ISDN-Anlage, die ihrerseits an der Box angeschlossen war, nicht geschafft, intern zu den analogen Anschlüssen der Fritzbox anzurufen. Selbst bei Telefonflachrate: Wer will schon die eigene Nummer komplett wählen, nur um die Kinder zu erreichen?

Und auch VoIP ist dann schwierig, weil die ISDN-Anlage den Tastencode für die VoIP-Telefonie abfängt, bevor er die Fritzbox erreicht.

Guckstu auch hier.

Thomas J.  am  05. Juli 2006



;-) ganz mein Gedanke.
Problematisch und in Foren hinreichend besprochen sind folgende Konstellationen, die zum genannten Erfolg führen können:
- der ISDN-Bus an der Anlage ist kein Interner sondern ein durchgeschleifter Externer. Dann kann man zwischen analogen und digitalen Endstellen nur über’s Amt kommunizieren. In diesem Fall müsste auch von Fritz! aus der Anruf bei einer analogen Nst der Anlage fehlschlagen.
- die FritzBox kann keine zweistelligen “MSN” vertragen, die von der Anlage als interne Kennung benutzt werden. Jemand äußerte mal, dass AVM ofenbar die “Amateurhardware” von der Profihardware trennen wolle und den Betrieb der Amateurhardware an Anlagen dadurch gezielt verhindere.

VolkerK  am  05. Juli 2006



Ich bin übrigens ganz zufrieden mit einer Auerswald-Komfort-Analogtelefonanlage, die zwei der drei Telefonports der Fritzbox belegt (über den dritten wird gefaxt).

Die Anlage hat zwei Amtsleitungen sowie sechs interne analoge Anschlüsse und ich kann wählen, über welchen Anschluss ich rauswähle. Einziger Nachteil: die Rufnummernanzeige wird nicht durchgereicht.

Doch verpasste Anrufer kann ich trotzdem über das Webinterface der Fritzbox herausbekommen, und dort lässt sich auch bequem die Rufumleitung aktivieren/deaktivieren.

Thomas J.  am  05. Juli 2006



Oder eine alte XI520, die neben den 8 analogen Anschlüssen und dem ISDN-Int auch noch vier per Telefon bedienbare Schaltrelais und einen ;Sensor; hat.

@VolkerK:
Die klappt mit der externen Klingel und so recht gut - nur mußt Du drauf aufpassen, daß Du zur vernünftigen Konfiguration einen seriellen Anschluß am PC benötigst.

Ein COM<->USB-Wandler hat leider immer nur Bluescreens erzeugt, glücklicherweise haben wir unser uraltes Win98-Notebook noch wo die Telekom-Software drauf läuft.

Jens  am  06. Juli 2006



@Jens: Danke für den Tipp. Die Klingel muss jedoch über die Doorline-Module (=sündhaft teuer) realisiert werden, weil insgesamt drei Klingeln erforderlich sind an zwei Türen. Die Schaltrelais wollte ich mittelfristig zur Rollosteuerung nutzen. Und ein alter PC mit COM-Ports ist auch noch da ;-)

VolkerK  am  09. Juli 2006



@VolkerK:
Weiß gar nicht wie teuer DoorLine ist - wir bzw. meine Eltern haben’s und eigentlich läuft das auch gut. Witzig war nur, daß anfangs die Klingel nicht klingelte (mußte ausgetauscht werden) und daher hatten wir das so eingeschaltet, daß bei einem Klingeln an der Tür zwei Telefonanschlüsse bei uns gleichzeitig klingeln - verwirrt natürlich manchmal. ;)

Und genial ist es natürlich wenn dann jemand nicht die Tür öffnet sondern den Hörer abnimmt und man nicht schaltet, daß es kein Anruf sondern ein Besucher ist.

Ich meine wir hatten es sogar am Anfang mal, daß auch der AB an der Klingel ‘ranging. Sehr amüsant.

Aber was ganz anderes:
Sehr störend bei den ganzen Telefonanlagen, Routern & Co. ist es, daß man die Sachen ja bei Gewitter am besten komplett vom Netz nehmen sollte. Schlecht nur wenn man nicht da ist. Daher muß man wohl mal eben bis zu 50 € für eine Steckdosenleiste inkl. Überspannungsschutz (auch für Telefonleitungen) zahlen.

Jens  am  09. Juli 2006



Die Doorline verhält sich wie ein Telefon und hat daher auch einen CLIP-fähigen Telefonen übermittelten internen Anschluss. Und der wird dann im Telefon mit den Kennungen “Klingel Praxis” oder “Klingel Wohnhaus” belegt.
Den Überspannungsschutz kann man auch in den Sicherungskasten einbauen - und das mach ich auch, weil ich den Gerätschaften im Keller aus gegebenem Anlass eine eigene Sicherung gönne.

VolkerK  am  10. Juli 2006



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