Schalldämmung Bad, WC und Estrich von Melody

Als wir die erste Hälfte der Wohnung kernsanierten, gab ich frohgemut eine gute Fußbodenschalldämmung in Auftrag und ärgere mich seitdem jeden verdammten Tag darüber, dass unter dem Parkett eine schibbelige dünne Schicht Schaumstoff liegt, die rein gar nichts bewirkt und nicht das geringste mit der Schallisolierung im Altbau zu tun hat, die mir dereinst vorschwebte. Ich wusste nicht genug darüber, hatte keine Zeit mich zu informieren und erst die Erfahrung der ersten Monate brachte ans Licht, dass ganz andere Maßnahmen wichtig gewesen wären, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Selbst schuld, denn inzwischen müsste ich es gelernt haben: Man kriegt immer das Standardprogramm, es sei denn, man fragt nach Sonderlösungen - und selbst dann liegt die Chance bei weit über 90%, dass man dann doch mit einer Standardlösung abgespeist wird, wenn man sich nicht ausdrücklich wehrt. Weil Standard nun mal Standard ist ... und den meisten Leuten reicht.

Diese meisten Leute fragen aber natürlich auch vorher trotzdem nach besonders guten Lösungen und versauen es auf diesem Weg Control-Freaks und Perfektionisten wie mir, tatsächlich die gewünschte Qualität zu bekommen.

Es sei denn, man ist hartnäckig.

Da diese ganzen schalldämmenden Maßnahmen im Altbau offensichtlich absurde Summen verschlingen, bin ich hartnäckig. Man muss aus Erfahrungen schliesslich auch mal lernen, und diese ganzen Umbauten sind wahrlich keine Schnäppchen.

Ab heute also Fortbildung in Sachen Schalldämmung, da bleibt mir nichts anderes übrig.

Als erstes fragte ich eben per Mail unseren netten Heizungsspezialisten, welche Poloplast-Rohre er denn in seinem Angebot meint und welche dämmenden Maßnahmen er für die Vorinstallation vorschlägt (“ich brauche mehr Details”).

Updates folgen ... unweigerlich :-)



Kommentare: (per RSS abonnieren)



Name:

Email:

URL:

Persönliche Angaben speichern

Benachrichtigung bei Folgekommentaren

Bitte beantworten Sie die folgende Frage:
1 + 1 = ?

« « Fliesentische im deutschen Fernsehen | Der Brötje-Kundendienst war da. » »