Markenwerkzeug von Volker Koenig
Ich gebe zu: Ich bin ein Markenjunkie.
Der Bohrhammer ist von AEG, die Stichsäge auch, die Schlagbohrmaschine ist von Bosch, der Deltaschleifer auch, Exzenter- und Winkelschleifer sind von Black&Decker.
Das heisst nicht, dass man nicht auch No-Name-Produkte kaufen kann. Man muss nur sorgsam hinschauen: Black&Decker ist Heimwerkerqualität. Für die paar Schleifarbeiten und das gelegentliche Ablängen eines Zaunpfahles reichen die Qualität aus. Der Deltaschleifer und die Schlagbohrmaschine werden schon öfter gebraucht und Bohrhammer und Stichsäge sind Pflichtprogramm.
Da muss man schon auf Qualität und lange verfügbare Ersatzteile bauen können, und das hat der Billigmarkt nicht.
Wenig Arbeit gemessen an ihrer Kraft hat bei uns die Tischkreissäge. Da hab ich eine für 150€ im Baumarkt gekauft, die Laminat und das Holz für die Trägerwerke problemlos schneidet. Ich werde damit keine Schreinerwerkstatt eröffnen, aber meinen Büroschrank baue ich damit sicherlich auch noch.
Und gerade hab ich in der Supermarktkette, die sich in “Nord” und “Süd” aufteilt, einen Eektrohobel für 18€ gekauft.
Mal im Ernst: Wofür braucht man einen Elektrohobel? Die zwei Türen, die nach dem Verlegen des Laminats gekürzt werden müssen… dafür kann man sich den Hobel auch leihen
Genau. Schaut mal in die Preisliste, der Elektrohobel kostet pro Tag 14€, der spezielle Türkürzer sogar 20€. Für 4€ mehr als die Miete kosten würde hab ich einen Hobel, der unsere paar Türen garantiert sauber kürzt - und alles, was er danach schafft, ist ein Geschenk.
Merke: es muss nicht immer Binford sein ;-)
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Ich bevorzuge auch Markenartikel, aus langer Erfahrung. Aus ebensolcher kann man aber auch daneben liegen. Bei einer Marke ist das Verhältnis Hit/Nieten beim Kauf eines Elektrogeräts deutlich günstiger für den Verbraucher.
Erfahrungen von Bekannten sind da sehr wichtig. Tests in Heimwerkermagazinen auch, wobei ich mit einer Metabo-Testsieger-Schlagbohrmaschine nicht so zufrieden bin.
Ich schau am liebsten, womit die Profis arbeiten: Bosch, Makita, Metabo, ist schonklar. Jeder von denen rät von B&D ab. Aber es gibt auch unbekanntere Spezialnamen wie Elu, die eine Wende-Kapp/Tischkreissäge herstellen (herstellten), die bei unserem Hausbau für sämtliche Bretter zuständig war.
Thomas J. am 10. Juni 2006
Ich achte immer drauf, welche Belastung die Geräte haben. Die Schlagbohrmaschine ist von 1991 und hat mit 800W ganz passable Leistung. Allerdings versagte sie bei der Kellertrockenlegung (Siehe dort, zwei Bosch-Bohrfutter verschlissen), daher musste 1998 ein Bohrhammer her. Da hab ich auch wieder Umschau gehalten und mich für einen sehr unspektaklären von AEG mit 1100 Watt entschieden. Das Ding sieht wie eine normale Bohrmaschine aus (also kein “Hammer-Design” àla Binford Tools), hat aber drei Gänge (0, 1, 2), kann also auch Meisseln.
DAs Teil ist dem blauen Bosch-Bohrhammer eines Kumpels überlegen, weil es die Hände über einen gefederten Griff schont, eine schnell reagierende Kupplung hat, wenn der Bohrer stecken bleibt, und besser in der Hand liegt. Meine Frau hat das Teil zu ihrem Lieblingswerkzeug auserkoren, nachdem sie den ersten Quadratmeter Fliesen von der Wand gepustet hatte. Fliesen in Speiß verlegt, wohlgemerkt.
Wanddurchbrüche etc. kann er aber auch ;-)
Den Winkelschleifer und den Exzenterschleifer brauch ich nicht so häufig, also reicht da B&D - die qualitativ in den letzten Jahren zugelegt haben, aber immer wieder Spielkram einbauen. Der Akkubohrer mit zwei in 90 Grad versetzten Bohrfuttern, die man schnell durch Drehen des Kopfes tauschen kann, ist eine Idee, denn ich muss mitunter schon öfters zwischen Bohrer und Bithalter wechseln, und da geht das ganz einfach. Aber die dicke Ladestation mit eingebautem Radio… ick wees nicht…
Den Akkuschrauber hab ich von Skil, nachdem ich die ersten Wochen auf der Baustelle alles mit dem Bosch-Bohrer gemacht hab. Auch das Zusammenschrauben des Ständerwerks. Dann hab ich mir vorgestellt, die Beplankung entweder mit meinem kleinen 3,6-Volt Akkuschrauber zu machen oder mit der Bohrmaschine - und hab in ERinnerung an die Aussagen des HAndwerkers seinerzeit einen 12V-Akkuschrauber von Skil gekauft.
Wenn eine Schraube mal nicht reingeht, ist mir entweder ein billiges Bit untergekommen, das sich gerade zerlegt, der Akku ist leer oder eine 8mm Schraube mit Sechskantkopf, die in ein 6mm vorgebohrtes Loch in einem Kantholz geschraubt wird ist einfach zu schwergängig. Da hatte ich auch mit der Knarre zu kämpfen.
Die Tischkreissäge ist von Atika http://www.atika.de/deutsch/saege/d-ht315.htm
Für einige Schränke reicht sie. Alles danach ist geschenkt.
VolkerK am 10. Juni 2006
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