Illuminiertes Wohnzimmer - und Halogenlampen, die man nicht anfassen darf (aktualisiert!) von Jens Matheuszik

HalogenlampenNachdem die Leuchtenhalle im nahe gelegenen Senden schließt und derzeit 60 % Rabatt anbietet, war ich dort, um mich in Sachen Lampen für die neue Wohnung auszustatten.
Tagsüber mag man es ja ohne Licht noch aushalten, aber abends und nachts fehlt irgendwie die Helligkeit in einer Wohnung ohne Lampen. Okay, die Küche hat schon Licht, das Badezimmer, die Abstellkammer und die Loggia. Aber irgendwie reicht das ja nicht wirklich aus. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Diele sollen ja auch noch illuminiert werden.

Wie ich “drüben” im Pottblog schon beschrieben hat, kenne ich die Leuchtenhalle im westfälischen Dorf Senden vom Vorbeifahren recht gut. Selber drin war ich noch nie, jetzt aber zum ersten Mal. Durch den “Wir schließen Anfang Oktober”-Rabatt von 60% habe ich mir einige Sachen dort gekauft, die ich wahrscheinlich sonst nie zum regulären Preis erworben hätte. Unter anderem die beiden abgebildeten Halogenleuchten. Die linke ist eine klassische Standleuchte, die rechte ist quasi die Mini-Variante davon. Zusätzlich und nicht abgebildet habe ich noch eine Deckenleuchte im selben Design erworben, außerdem noch zwei weitere Deckenleuchten.

Bild im BlogHalogenlampen: Nicht mit Händen anfassen?
Die beiden Lampen, deren Kartons der Entsorgung harren (die Papiertonne ist derzeit etwas voll…), sind schon quasi “in Betrieb”. Dummerweise habe ich jedoch die kleinen Halogenlämpchen (siehe das abgebildete Bild, welches ich aus dem Commons-Bereich von Wikimedia entnommen habe) mit den eigenen Fingern angefasst, als ich sie in die entsprechenden Sockel gesteckt habe.

Jedenfalls mußte ich mir im Nachhinein sagen lassen, daß man das bei Halogenlampen nicht macht. Leider wußte ich das vorher nicht. Die in der schließenden Leuchtenhalle haben mir auch nichts davon gesagt. In der Anleitung stand auch nichts davon. Da stand nur schemenhaft skizziert wie man die Lampen zusammenbaut inkl. einer Schraube die man schrauben soll, wo man nichts schrauben kann. Statt des Hinweises, daß man die nicht mit den eigenen Fingern berühren soll, findet sich hingegen die Warnung, daß man die Lampen nicht innerhalb von 0,5 m Umkreis zu brennbaren Materialien aufstellen soll. Soll ich die jetzt in die Mitte des Raumes und darumher tanzen?

Wie eine kurze Internet-Recherche ergab, soll man die Halogenlampen nicht mit den Fingern anfassen, da sich ansonsten irgendwelche “Rückstände” (Fett, Schweiß u.ä. was man ja niiieeee an den Fingern hat) auf dem Glas absetzen und dadurch dazu beitragen, daß die Lampen schneller kaputt gehen. Die Lampen selbst waren in Plastiktütchen (Lampenkondome?) und dann noch einmal in einer kleinen Pappschachtel. Ich ging naiverweise davon aus, daß die Plastiktütchen für die Transportsicherheit gedacht waren - aber anscheinend sollte man damit die Lampen ohne Fingerkontakt in die Sockel drücken.

Die Deckenleuchte
Naja, wenigstens ist die Deckenleuchte mit ihren zwei Armen zu je sechs Leuchten noch nicht angebracht und auch die Lampen selber harren in der Pappschachtel bzw. im Lampenkondom noch der Dinge die da kommen werden. Sprich: Die kann ich noch ordnungsgemäß anbringen.

A propos anbringen: Eigentlich wollte ich (vgl. auch das Bild in diesem Beitrag) die Lampe so anbringen, daß sie nicht in der Mitte des Raumes angebracht wird, sondern über dem Tisch in der Essecke. Bis gestern hätte das jedoch noch ein Problem bedeutet, denn der Elektroanschluß für die Lampe ist mittig im Raum angebracht. Da hätte man also ein Kabel an der Decke Richtung Essecke legen müssen, um die Lampe dort zu montieren. Da jedoch die Lampe insgesamt zwei Arme hat, wird sie wohl doch in die Mitte des Raumes kommen - der eine Arm weist dann Richtung eigentliches Wohnzimmer, der andere in Richtung Essecke.

Aktualisiert/Nachtrag:
Soll ich die Lampen jetzt eigentlich so lassen, wie sie sind? Oder nochmal die “Kuppeln” abmachen und dann die Lampen mit einem Taschentuch abputzen? Nach dem Motto “Sollte da irgendwas an den Gläsern sein, könnte man es ja auch wieder wegmachen”?



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Jens, mach Dir keinen Kopp. Die Leuchtmittel, die mitgeliefert werden, sind meist keine Markenartikel. Die gehn eh schnell kaputt. Und zu Detonationen mit Sachschäden oder gar Verletzten wird es nicht kommen ;-) Hol Dir nur einen kleinen Vorrat an (Marken-) Halo-Stiften, damit Dir immer ein Licht aufgeht ;-)

VolkerK  am  25. September 2006



Verunreinigungen auf dem Kolben (zum Beispiel Fingerabdrücke durch Anfassen des Glases) verkohlen im Betrieb und führen zu lokalen Temperaturerhöhungen, die zum Platzen des Glaskolbens führen können. Daher sollte eine Halogenlampe nach dem Berühren immer sorgfältig abgewischt werden. Zurückbleibende Salze können auch als Kristallisationskeime zur Entglasung beitragen und so Schäden verursachen.

Stefan S.  am  15. Oktober 2008



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