Heimwerker-Blog mit eigener Domain von Melody

Fast drei Jahre hat es gedauert, aber nun hat Schutt und Asche endlich eine eigene Domain.

Positiver Nebeneffekt der Altbau-Sanierung: Immer Räumlichkeiten für eine rustikale Party, Cocktail-Bar im Mexico-Ambiente.
Positiver Nebeneffekt der Altbau-Sanierung: Immer Räumlichkeiten für eine rustikale Party, Cocktail-Bar im Mexico-Ambiente.

Seiten und Feeds sind ordnungsgemäß umgeleitet, jedenfalls hoffen wir das und freuen uns über Benachrichtigung, falls irgendwas nicht klappt.

Der Rest ist teilweise noch Baustelle, aber das passt ja irgendwie.

Unsere eigene Altbausanierung pausierte für eine Weile.

Wir haben im Frühling 2006 zwei Altbauwohnungen gekauft, um sie zusammenzulegen und zunächst die kleinere von 45 Quadratmetern saniert. Dann sind wir mit einem Doppelbett, zwei Schränken und einem Doppelschreibtisch in ein 11qm großes Zimmer gezogen, um abzuwarten, bis die Mieter aus der anderen Wohnung ausziehen. Eng war es zwar, aber das machte uns - vorübergehend - nicht so viel aus.

Wir wussten ja anfangs nicht, dass wir fast ein Jahr in dieser kleinen Bude hocken würden, bis die nette Familie nebenan ihren eigenen Hausbau so weit vorangetrieben hatten, dass sie ausziehen konnten. So rauften wir uns auf allerkleinstem Raum zusammen.

Spitze Zungen behaupten nun gewisse Zusammenhänge, denn als es endlich so weit war und die zweite, doppelt so große Eigentumswohnung endlich frei wurde ... waren ‘wir’ bereits im achten Monat schwanger und sanierten in höchster Eile einfach nur noch schnell das größte Zimmer.

Die Tochter kam prompt zu früh, der Mann trat sein erstes Jahr Elternzeit an und die Tür zu den unsanierten 50 Quadratmetern Restwohnung machten wir erst mal einfach zu, denn wir hatten reichlich andere Themen zu bewältigen. Die meisten schöne :-)

Irgendwann im Laufe der letzten 1,5 Jahre wurde nebenan einiges an Wänden entfernt und das alte Bad abtransportiert, die Flurdecke um eine Öffnung erweitert, ein Berg Schutt weggeschafft, die schmale Balkontür gegen eine doppelflügelige getauscht, eine alternative Türöffnung gehauen, Heizungsrohre gelegt, elektrische Leitungen verlegt und noch vieles mehr.

Bis ich irgendwann die Nase gestrichen voll davon hatte, immer in Staub und Lärm gegen den geldfressenden Altbau an zu arbeiten und mir eine Pause von der Altbausanierung erbeten habe.

Was meinen Vater nicht davon abhielt, seinen Heimaturlaub dazu zu nutzen, den alten Betonfußboden loszuklopfen. Jetzt stapfen wir seit Dezember durch lockeren Beton, weil wieder einmal alles buchstäblich in »Schutt und Asche« liegt hier nebenan.

Also geht es nun weiter. Morgen kommen die Helfer, um sich den Umfang anzuschauen, am Dienstag wird der Schutt geschleppt. Es gibt also wieder ordentlich was zu bloggen. Hoffe ich.



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