Hausbau? von Melody

Wie lange dauert so ein durchschnittlicher Hausbau nach dem Giessen der Bodenplatte noch, pi mal Zollstock? Vier Monate? Sieben? Ich frage völlig uneigennützig, wir bauen garantiert niemals ein Haus, wir sind froh, wenn wir diese Sanierung überstehen ...



Kommentare: (per RSS abonnieren)


Ab dem ersten Spatenstich hat man frühe rmal mit einem Jahr gerechnet.
Es kommt aber ganz auf die Bauweise und den Bauleiter an:
- Holzhäuser sind oft einen Monat nach Fertigstellung der Bodenplatte bezugsbereit
- Fertighäuser brauchen im Idealfall etwas länger
- bei Bauweise “Stein auf Stein” kommt es auf die Steine an und die Bauweise mit der Wärmedämmung.
Und natürlich ist die Frage, ob es ein einzelnes Bauvorhabne ist (und die Handwerker dauernd zu anderen Baustellen abdüsen) oder ein Neubaugebiet mit Bauträger. Das ist natürlich schneller, weil die einzelnen Gewerke viele gleiche Häuser hintereinander besser koordinieren können als viele Individualaufträge.

VolkerK  am  31. August 2006



Durchschnitt gibt es beim Bau so wenig wie bei den Bloggern ;-)

Es lässt sich wirklich nicht sagen, da jeder Bau (auch der “von der Stange”) anders abläuft. Es gelten allerdings die folgenden zwei EISERNEN Regeln (sozusagen Murphy für den Bau):

- Ein Haus wird NIEMALS zu dem geplanten Zeitpunkt fertig.

- Es kostet IMMER (mindestens 30 Prozent) mehr als zunächst vorgesehen.

Thomas J.  am  31. August 2006



Bei uns wurde die Baugrube im Februar ausgehoben und unsere Doppelhausnachbarn ziehen nächstes Wochenende ein - 7 Monate.

Bei uns dauert es noch bis Ende Oktober, weil wir von den Innenarbeiten doch das eine oder andere selber machen wollen und dann natürlich dafür etwas länger brauchen.

Vom Baubeginn bis Fertigstellung Rohbau waren es 11 oder 12 Wochen, es handelt sich um ein Massivhaus, also Stein auf Stein.

Beate  am  31. August 2006



Hallo,
bei uns war der Baubeginn Anfang Juli und Ende November die Abnahme/Übergabe. Danach mussten wir “nur” noch Fußböden legen und malern und Ende Dezember einziehen.
Also ca. 1/2 Jahr.
Bau war von einer Firma, die alle Arbeiten koordinierte, wir brauchten uns also nicht um die Beschaffung fähiger Handwerker, Ablaufplanung und um den Baufortschritt kümmern. Bei uns hat tatsächlich alles gut geklappt!

Beatrix  am  31. August 2006



@Thomas:

Zum Fertigstellungszeitpunkt kann ich noch nichts endgültiges sagen, aber da unsere Nachbarn fristgerecht einziehen, liegt es wohl eher nicht am Bauunternehmer, wenn wir nicht fertig werden.

Und das mit den Kosten kann ich keinesfalls unterschreiben - jedenfalls nicht in der Höhe. Allerdings scheinen wir einen recht solide, alteingesessene Firma erwischt zu haben, die wirklich alles berücksichtigt hat - sogar die Zuweggestaltung ist Bestandteil des kalkulierten Preises gewesen. Alles, was den vorher veranschlagten Preis übersteigt, waren “Luxusentscheidungen”, weil wir vom geplanten “normalen” Parkett z.B. auf Industrieparkett umgestiegen sind oder statt dem einfachen Treppengeländer (das auch okay war) eines mit hölzernem Handlauf wollten.

Beate  am  31. August 2006



@Thomas: Bei Euch bauen alteingesessene Firmen? Wenn unsere Dorfältesten mal wieder einen Acker versilbern kommt eine GmbH als Bauträger aus dem Loch gekrochen. Die bauen und bauen, übernehmen sich bei den Einfamiliendoppelhaushälften und gehen bankrott, weil ein HAus nicht verkauft wurde. Das macht dann der Insolvenzverwalter, bezahlt den Bauunternehmer (der zufälligerweise immer deselbe ist) und dank der aufgelösten GmbH als Verkäufer der Immobilie hat sich’s dann für dei Käufer mit Rechtsschutz bei Baumängeln.
Ich weiss, warum ich Altbauten liebe.

VolkerK  am  31. August 2006



@Volker:
Du meinst wahrscheinlich mich? Ja, die Firma existiert wirklich schon sehr, sehr lange. Es gab in der Zeit zwar eine Insolvenz, aber das ist auch schon vor längerer Zeit gewesen und ich hab mir die Geschichte angesehen: da ist einiges schief gelaufen, woran der Bauunternehmer nicht schuld war. Allerdings haben wir uns auch ziemlich gut erkundigt wegen der Firma.

Beate  am  31. August 2006



Bei uns waren es dreieinhalb Monate von der Aufstellung des Fertighauses bis zum Einzug. Den Innenausbau haben wir selbst gemacht. Keine Ahnung, ob es mit Handwerkern schneller geht oder eher langsamer.

Sabine  am  31. August 2006



4 Monate. Baubeginn April, Einzug August. KEIN Fertighaus, keine Eigenleistung. Ist aber kein Regelfall.

Pat  am  31. August 2006



Wir haben ja momentan nur ein Zimmer, Küche und Bad saniert (neue Heizung ...) und warten darauf, dass die nette Familie ihr Haus fertigbaut, die noch in dem Rest ‘unserer’ Wohnung lebt. Sie hatten erst gesagt, dass sie bis Weihnachten ausziehen und teilten uns nun neulich mit, das würde nicht klappen.

Ist auch in Ordnung so, die sollen in Ruhe bauen, ich versuche nur irgendwie zu ermitteln, wann wir wieder eine Renovierungswelle einplanen müssen. Erschwerend (mMn erschwerend *g*) kommt noch hinzu, dass der Schwager der Bauunternehmer ist.

Melody  am  31. August 2006



@Beate: Ja, natürlich meinte ich Dich ;-) Kommt vom notorischen Querlesen beim Kaffeetrinken.
Sorry.
Es ist wichtig, sich vorher zu erkundigen und andere Käfer von Immobilien dieser Firma zu befragen. Firmen, die das nicht zulassen, sind per se dubios.

VolkerK  am  31. August 2006



Massivhaus, Stein auf Stein, vertragl. garantierte Bauzeit 4 Monate.
Außgenommen Betriebsferien zu Weihnachten und witterungsbedingte bautenstandabhängige Verzögerungen.
Bei der Firma sollen 4 Monate normal sein durch straffe Organisation. Und nach 4 Wochen soll der Rohbau fertig sein.

Micha  am  01. September 2006



Danke euch für die Auskünfte und Überlegungen. Die besagte Bodenplatte ist immer noch nicht gegossen ... wir nehmen es erst mal mit Humor und gehen davon aus, dass wir zwischen März und Juni 2007 Zugriff auf den Rest unserer Wohnung erhalten.

Melody  am  03. September 2006



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