Feststellungen. von Melody

Fernseh- und Kinofilme bestehen nur noch aus Versuchen, das abgebildete Wohnambiente zu sehen, zu erschnüffeln und zu beurteilen. Das sieht dann ungefähr so aus: Im Film fallen sich schluchzend nach langen strapaziösen Wirrungen und bewaffneten Entführungen die Eltern des vorher todkranken unehelichen Kindes endlich in die Arme, und ich sage ganz gerührt zu Oliver »Ist das nicht ein wunderbares Bücherregal?« Woraufhin er wahrscheinlich antwortet »Das Parkett war mir aber zu rötlich.«

Feststellung 2: Schutt und Asche bloggen bildet. Ich verabschiede mich in Gedanken von den herrlichen Fichten-Schlossdielen, nun da ich von euch weiß, dass sie einfach zu weich für unsere Zwecke und ein bisschen zu perfekt für die Katzen sind.



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3. Schärft die Sinne. Gefunden:

http://www.historische-bauelemente.com/

(gefunden hier, via Syberia)

Thomas J.  am  19. Juni 2006



:-) schon verlinkt!

Melody  am  20. Juni 2006



Fußboden und Katzen ist sowieso eine heikle Sache. Die eigenhändig abgezogenen typischen Berliner-Altbau-Dielen in meiner Wohnung haben schon jetzt, nach anderthalb Jahren, gut sichtbare Spuren, die nur von Katzenkrallen stammen können. Da hätte sich im Rückblick die Investition in extraharte Versiegelung gelohnt. Vielleicht können ja andere Halter von hyperaktiven Katzen aus meiner Erfahrung lernen…

Julia  am  20. Juni 2006



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