Grusel-Projekt Erdgeschossrenovierung von Petra A. Bauer

Grafik Der allererste Schritt war 2012 der Bau eines Gartenhauses, damit unsere Möbel (und wir) irgendwo parken können, wenn unsere untere Etage unbewohnbar wird. Die Küche ist schon lange marode. Immerhin steht sie in diesem Jahr schon 20 Jahre und wurde intensivst von uns und v.a. den Kindern beansprucht. Zwischendrin verlegten wir in Küche und Wohnzimmer durchgehend Laminat. Wir haben das einfach auf die alten Dielen (mit Trittschalldämmung dazwischen) gelegt und die einzelnen Küchenschränke derweil immer mal kurz angehoben, bis die jeweilige Stelle mit Laminat bedeckt war *hust*. Dass dieser Fußboden keine Dauerlösung sein würde, war klar, aber die Küche war damals noch ok und für aufwändige Fußbodensanierung kein Geld da. Und irgendwie habe ich wohl gehofft, dass doch irgendwann mal die Heinzelmännchen die Aufgabe übernehmen würden, Küche und Fußboden zu erneuern. Aber dazu hätten wir wohl erst von Berlin nach Köln ziehen müssen.

Der Fußboden besteht aus drei verschiedenen Teilen: Im Flur liegen Fliesen auf Beton. Im Wohnzimmer Laminat auf Dielen auf Beton und in der Küche Laminat auf Dielen auf Querlattung mit “Sauerkrautfüllung”. So ein seltsames Zeug, das in den 30er Jahren überall verbaut wurde. Wir wünschen uns also einen stabilen Unterbau und obendrauf honigfarbene Holzdielen in allen drei Bereichen.

GrafikDann schweift der Blick. Die Türen könnten auch ausgetauscht werden. Das olle Fliesenschild an der Küche muss ab und dann ein neues dran, oder lieber gleich Milchglas zwischen Ober- und Unterschränken? Ja, und die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass wir damals doch zu wenig Steckdosen im Küchenbereich geplant haben. Und die Wände ... Ja, die sowieso. Wir hatten zwar 2009 im Wohnzimmer gestrichen, aber - hups - das ist ja auch schon wieder fast vier Jahre her und Rauhfaser nervt mittlerweile. Und wenn ich noch weiter rumgucke und nachdenke, kommen sicher noch mehr Gewerke zusammen. Und die Küche müssen wir auch erst noch aussuchen, denn so lange ich nicht weiß, wann sie überhaupt geliefert werden darf, erscheint dieser Schritt nicht sehr sinnvoll.

Wie erwähnt, es wird jetzt wirklich dringend, und so habe ich eben Qype befragt, mir einen gut bewerteten Bodenleger herausgesucht und angerufen. Er kommt am Mittwoch vorbei, bringt den Maler gleich mit und sie schreiben uns ein Angebot.

Ein erster Schritt. Also, der zweite, wenn man das Gartenhaus mitzählt. Ich bin stolz auf mich *g*

Und nun bin ich gespannt. Gespannt auf das Angebot und darauf ob - wenn wir es annehmen - die Qype-Bewertungen gerechtfertigt sind. Und ob ich es schaffe den Rest noch zu koordinieren und / oder einen Bauleiter zu engagieren. Denn das ist mein einziger Vorsatz für 2013: Endlich dieses Erdgeschoss-Elend hinter mich bringen.

Drückt uns mal die Daumen, dass es kein kalter, verregneter Sommer wird, denn wir werden viel Zeit außerhalb unseres Hauses verbringen müssen, und das Gartenhaus ist so gut isoliert, dass es dort immer kälter ist als draußen. Also lieber bei Sonnenschein im Garten sitzen, arbeiten, essen, etc.

Ich halte euch auf dem Laufenden :-)



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Wenn man deinen Eintrag liest, kann man wirklich verstehen, warum du ihn in der Überschrift “Gruselprojekt” genannt hast. Aber ich bin mir sicher, dass ihr das schafft! Renoviert ihr denn einige Sachen selber oder lasst ihr alles renovieren? Vielleicht hast du ja Lust, mal bei unserer Heimwerkercommunity mach-mal.de vorbeizuschauen. Einige User haben Projekte zum Laminat und Fließen verlegen und zum Streichen von Wänden eingestellt! Liebe Grüße, Juliane von “Mach mal”

Juliane  am  23. Januar 2013



Oha… da habt ihr ja was vor. - Werden wir auf jeden Fall gespannt verfolgen. Wir werden wohl auch viel Zeit im Garten verbringen im Sommer: Allerdings weil bei uns die Außenanlagen noch “viel Liebe” brauchen. ;-)

Viele Grüße,
Christian

CK von Mission Wohn(t)raum  am  29. Januar 2013



So, kurzes Update. Der Bodenleger und der Maler waren gemeinsam zur Besprechung und zum Messen da. Und zwar pünktlich, wie die Maurer ;-) Nein, im Ernst, drei Minuten vor dem vereinbarten Termin haben sie geklingelt. Der erste Eindruck ist gut. Nun warte ich mal ab, ob ich bei dem Kostenvoranschlag in Ohnmacht falle *g*
Aber es ist ja auch ein großes Projekt. Nicht nur der gesamte Boden im EG, sondern auch die Wände im EG, an der Treppe zu, 1. OG (hoch, Dachschräge) und im 1.OG im Flur. Der alte Kram (Rauhfaser) runter, Wände glatt machen, Glasfaser rauf, streichen.

Schaun mer mal. Aber gemacht werden muss es. Dringend. Und ich hab sogar einen Monat entdeckt, in dem ich nicht unterwegs bin und das dann durchgezogen werden könnte. Das wäre dann wohl der Juni. Vorher ist es zu kalt zum draußen sitzen ....

Petra A. Bauer  am  30. Januar 2013



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