Eigentlich ... von Beate

... wollte ich nur auf Petras Kommentar antworten - aber es wurde so lang, dass ich einen Eintrag schreibe.

Im Prinzip bin ich mit der Värde-Küche superzufrieden. Ich habe sie jetzt seit 7,5 Jahren und sie sieht wirklich noch top aus - einzig die Scharniere der Oberschränke sind ausgeleiert, da muss ich mich mal um Ersatz kümmern.

Aaaaaaber - sie braucht Plaaaaaaaaaaatz. Richtig schön wirkt sie vermutlich nur in einer großen Wohnküche, in der man die Schränke locker anordnen kann - so ähnlich ist das ja auf den Katalogbildern und in der Ausstellung immer gemacht. Durch die Größe der einzelnen Elemente kriegt man sonst nämlich ziemliche Probleme, bei der Anordnung, vor allem, weil das “übliche” Küchenrastermaß nicht eingehalten wird. Der Herd- oder Spülenschrank ist z.B. 146 cm breit, der für die SpüMa 86 cm.

Wir haben sie damals auch mit dem Hintergedanken gekauft, dass man sie in einer neuen Küche ja wieder stellen kann. Pustekuchen - wäre sinnvoll nicht möglich gewesen. Bis dann jemand auf die geniale Idee kam, die Arbeitsplatten abzumachen und die Schränke direkt aneinanderzustellen (spart pro Schrank ca. 13 cm).

Das Ergebnis dieser Planungsvariante sieht dann künftig in etwa so aus:



Abweichend zu den Bildern oben wird der Herdschrank aber Edelstahlfronten bekommen und statt des Schrankes über dem Kochfeld wird es eine Turmabzugshaube geben - die Unterbauhauben bringen einfach nicht die Leistung, die wir bei der Raumgröße (insgesamt fast 40 m²) brauchen. Von der alten Küche bleiben der Spülenschrank, der Spülmaschinenschrank, der Schrank neben dem Herd und die Oberschränke übrig. Die beiden Hochschränke und der Herdschrank sind neu aus dem normalen Einbauküchenprogramm und der Tresen wird aus drei Oberschränken bestehen, die unten mit Beinen und oben mit einer Arbeitsplatte bestückt werden. Da kommt dann das Essgeschirr hinein.

Einen großen Nachteil hat die Küche noch - man kriegt (zumindest bei Ikea) keine praktische Innenausstattung für die Schränke. Durch die Konstruktion passen die Innenauszüge usw. nicht in die Schränke, damit bleiben dann nur Türen und Fächer. Bei mir führt es dazu, dass die Sachen, die hinten im Schrank wohnen, nie verwendet werden und - falls ich sie doch mal dringend brauche - regelmäßig dazu führen, dass ich den Schrank nahezu komplett ausräumen muss um dranzukommen. Deshalb bin ich ganz froh, dass ich jetzt um Schränke aus dem normalen Küchenprogramm ergänzen kann/muss und so auch in den Genuss von Auszügen und Einteilungen kommen kann.

Alles in allem ist die Värde vor allem auch eine Küche fürs Auge, beim Praxistest muss man den einen oder anderen Abstrich machen.

Aber dafür hat sie ja auch einen Designpreis bekommen ...

PS: Fußboden und Wände sind nicht genauso - aber der Gesamteindruck sollte schon so ungefähr hinkommen.



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