Dachschäden III von Volker Koenig

Dachdecker C hatte den Zuschlag für die Arbeiten erhalten und wollte eigentlich zurückgerufen haben (sog. “rheinischer Irrealis”).

Also faxte ich nach 14 Tagen dann ein Fax mit Erinnerungen und Infos, denn früh lehrte mich die Erfahrung, dass man das, was man Schwarz auf Weiss besitzt, nicht nur nach Hause, sondern notfalls auch zum Anwalt und zum Gericht tragen kann.

 

Wir hätten nicht die 200 benötigten Ziegel, schrieb ich, sondern nur derer 80, einer stünde vor der Haustür, er können ihn abholen um farblich passend den Rest zu liefern. Und bei den Deckenbalken erinnerte ich daran, dass diese gehobelt sein müssten, weil wir sie unverkleidet lassen, oben drauf Bodendielen legen und alles weiss lasieren wollten.

Tatsächlich rief er zurück, meinte, die Ziegel würden farblich wohl nicht zu 100% passen, aber in ein paar Jahren seien sie verwittert und man sähe das nicht mehr. Er würde in zwei Wochen, so Anfang Dezember, anfangen. Die Arbeiten würden 3 oder 4 Tage dauern, bis zu unserem Urlaub vor Weihnachten sei er fertig.

Tatsächlich rief er Anfand Dezember an und wir deponierten einen Schlüssel für ihn.

 



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