Countdown: 10 von Melody

Weniger als zwei Wochen noch, und wir können die andere Hälfte (die anderen beiden Drittel) unserer Wohnfläche in Angriff nehmen. Zu früh, um sich darauf zu freuen, endlich mehr als ein Zimmer zu bewohnen, denn es wird dann doch noch eine ganze Weile dauern, bis ‘nebenan’ ebenfalls komplett kernsaniert ist.

Die zweite Wohnung besteht aus Wannenbad mit Waschbecken, WC, Küche, einem kleinen, einem mittelgroßen und einem sehr großen Zimmer. Knapp neunzig Quadratmeter, die Hälfte entfällt auf das Eckzimmer mit dem alten Kamin.

1) Das Bad ist sowas von “durch”, das ist schon legendär. Wir müssen es rausreißen, bevor sich dort noch irgendwas ansiedelt, das Widerworte geben kann, obwohl es das nicht können sollte. Den so entstehenden Platz nutzen wir dann, um aus der sehr kleinen Küche mit Balkon ein etwas breiteres Schlafzimmer zu machen. Das WC wird ebenfalls verbreitert und bekommt eine ganze Wand Hauswirtschaftsschrank (Stauraum-Fetisch, ich).

Das bedeutet also: Bad rausreissen und entsorgen, eine Wand raushauen (in der eine Gasleitung verläuft ...), eine neue Wand setzen, das WC komplett sanieren, irgendwann der Einbauschrank. Decken und Wände, Böden.

2) Aus dem mittelgroßen Zimmer werden wir ein schmales Duschbad herausschneiden. Das kleine Zimmer ist ein Schlauch mit Eingang vorne, Fenster hinten. Da wir im Gegenstück dieses Schlauchs gerade übergangswohnen, wissen wir schon, dass man es vermutlich weit besser nutzen könnte, wenn die Tür an einer Seitenwand wäre. Außerdem ist dann in der recht großen Diele Platz für eine Bodentreppe.

Das heißt: Kleines Duschbad, natürlich mit neuer Wand und damit neuem Stück Flur, neue Tür in einer Leichtbauwand und die bisherige Tür von und zur Diele verschwinden lassen. Dachbodentreppe in die Diele, altes Heizungssystem entfällt. Decken und Wände, Böden.

3) Das große Zimmer grenzt an die erste Wohnung und bekommt eine Durchgangstür. Zur Abwechslung werden mal keine Wände eingerissen (hoffe ich), dafür hat es einen riesengroßen Wandschrank, der teilweise durch die neue Tür abgerissen werden muss, einen ganz furchtbaren Fliesenboden, eine völlig nikotinversiffte Holzdecke und soll später drei Arbeitsplätze, die gesamte Bürokommunikation und eine Besprechungsecke enthalten.

To do: Alles eigentlich. Plus die Heizung, denn die vorhandene “entfällt”. Wir haben eine neue Heizungsanlage, die auf die gesamte Etage ausgerichtet ist, die läuft schon in Wohnung 1 und wird jetzt in die anderen Räume hinein verlängert.

Es hat keinen Zweck, wenn wir jetzt alle Pläne umwerfen, nur weil wir dringend weitere Zimmer brauchen - wir würden uns ewig ärgern, wenn wir die vorhandenen Strukturen einfach übernehmen, obwohl sie nicht optimal sind. Denn später reißt man keine Wände mehr raus, wenn man erst mal wohnt. Auf uns kommt also eine Zeit des Übergangswohnens 2.0 zu, wir starten mit (3) und machen zu (1) und (2) erst mal die Übergangstür zu.

Wenigstens scheint das mit dem termingerechten Auszug nebenan bei diesem Anlauf zu klappen. Gerade konnte ich die Diele sehen und bin sehr erfreut, wie toll sie leergeräumt aussieht.



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Prima, dann kann´s ja endlich losgehen. Ich drück die Daumen für wenig Ärger mit Handwerkern und allgemein gutes Gelingen.

Frau G.  am  24. Juli 2007



Und welches ist dann das K-zimmer? Das jetzige Arbeitszimmer?

Nach meinem Urlaub werd ich endlich wieder was hier beitragen, versprochen :-)

Liebe grüße, Britta

the-sun  am  24. Juli 2007



Danke. Wenig Ärger, das wäre mal gut ...

Britta: Das Baby wird das hellste und schönste Zimmer bekommen, das keinen Balkon hat und kein Durchgangszimmer ist, aber welches das dann ist, wird sich erst noch zeigen :-)

Schönen Urlaub!

Melody  am  25. Juli 2007



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