Morgen kommt auch der erste (?) Container von Melody
Man hat uns schon gewarnt: Es sei nicht möglich, einen offenen Container zu mieten und diesen dann halbwegs unbeaufsichtigt stehen zu lassen - denn scheinbar bedienen sich die lieben Mitmenschen an jeder Müllablademöglichkeit mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der Männchen die Umwelt mit ihrem Urin verdrecken, wo immer sie gehen und stehen. Wenn wir nicht darauf achten, dass unser Container nur mit unserem Schutt gefüllt wird, müssen wir über 100 Euro mehr bezahlen dafür, dass andere unseren Bauschutt in Mischabfall verwandeln. Außerdem hören wir von allen Seiten Horrorgeschichten von Mini-Containern, die schon halb voll sind, bevor der Bauherr die erste Fuhre hineingebracht hat.
Das kann also eine heitere Angelegenheit werden, wenn wir Pech haben.
Das Problem mit dem Freihalten des Abstellplatzes haben wir durch frühzeitiges Parken unseres Autos an der richtigen Stelle gelöst. Denn natürlich haben wir auch zum Reservieren von Containerflächen diverse Geschichten gehört: Von Nachbarn, die jede Barriere einfach wegstellten oder gar beliebig niederparkten, von verschwindenden Schildern oder selbstgebastelten Barrieren, die dann Hundert Meter weiter standen, wo sie garantiert nicht gebraucht wurden. Die Gegend ist zwar absolut kein Slum, aber wenn man sich anschaut, wie die Geier bei Sperrmüll kreisen, wird man schon nachdenklich, was die lieben Mitmenschen angeht. So generell und nicht stadtteilbezogen.
Wir haben es also gar nicht erst mit zwei Stühlen und Absperrband versucht.
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