Grusel-Projekt Erdgeschossrenovierung

Grafik Der allererste Schritt war 2012 der Bau eines Gartenhauses, damit unsere Möbel (und wir) irgendwo parken können, wenn unsere untere Etage unbewohnbar wird. Die Küche ist schon lange marode. Immerhin steht sie in diesem Jahr schon 20 Jahre und wurde intensivst von uns und v.a. den Kindern beansprucht. Zwischendrin verlegten wir in Küche und Wohnzimmer durchgehend Laminat. Wir haben das einfach auf die alten Dielen (mit Trittschalldämmung dazwischen) gelegt und die einzelnen Küchenschränke derweil immer mal kurz angehoben, bis die jeweilige Stelle mit Laminat bedeckt war *hust*. Dass dieser Fußboden keine Dauerlösung sein würde, war klar, aber die Küche war damals noch ok und für aufwändige Fußbodensanierung kein Geld da. Und irgendwie habe ich wohl gehofft, dass doch irgendwann mal die Heinzelmännchen die Aufgabe übernehmen würden, Küche und Fußboden zu erneuern. Aber dazu hätten wir wohl erst von Berlin nach Köln ziehen müssen.

Der Fußboden besteht aus drei verschiedenen Teilen: Im Flur liegen Fliesen auf Beton. Im Wohnzimmer Laminat auf Dielen auf Beton und in der Küche Laminat auf Dielen auf Querlattung mit “Sauerkrautfüllung”. So ein seltsames Zeug, das in den 30er Jahren überall verbaut wurde. Wir wünschen uns also einen stabilen Unterbau und obendrauf honigfarbene Holzdielen in allen drei Bereichen.

GrafikDann schweift der Blick. Die Türen könnten auch ausgetauscht werden. Das olle Fliesenschild an der Küche muss ab und dann ein neues dran, oder lieber gleich Milchglas zwischen Ober- und Unterschränken? Ja, und die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass wir damals doch zu wenig Steckdosen im Küchenbereich geplant haben. Und die Wände ... Ja, die sowieso. Wir hatten zwar 2009 im Wohnzimmer gestrichen, aber - hups - das ist ja auch schon wieder fast vier Jahre her und Rauhfaser nervt mittlerweile. Und wenn ich noch weiter rumgucke und nachdenke, kommen sicher noch mehr Gewerke zusammen. Und die Küche müssen wir auch erst noch aussuchen, denn so lange ich nicht weiß, wann sie überhaupt geliefert werden darf, erscheint dieser Schritt nicht sehr sinnvoll.

Wie erwähnt, es wird jetzt wirklich dringend, und so habe ich eben Qype befragt, mir einen gut bewerteten Bodenleger herausgesucht und angerufen. Er kommt am Mittwoch vorbei, bringt den Maler gleich mit und sie schreiben uns ein Angebot.

Ein erster Schritt. Also, der zweite, wenn man das Gartenhaus mitzählt. Ich bin stolz auf mich *g*

Und nun bin ich gespannt. Gespannt auf das Angebot und darauf ob - wenn wir es annehmen - die Qype-Bewertungen gerechtfertigt sind. Und ob ich es schaffe den Rest noch zu koordinieren und / oder einen Bauleiter zu engagieren. Denn das ist mein einziger Vorsatz für 2013: Endlich dieses Erdgeschoss-Elend hinter mich bringen.

Drückt uns mal die Daumen, dass es kein kalter, verregneter Sommer wird, denn wir werden viel Zeit außerhalb unseres Hauses verbringen müssen, und das Gartenhaus ist so gut isoliert, dass es dort immer kälter ist als draußen. Also lieber bei Sonnenschein im Garten sitzen, arbeiten, essen, etc.

Ich halte euch auf dem Laufenden :-)



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