Heizen mit Holz

Die Vorteile zum Beispiel einer Pelletsheizung sind mir durchaus klar: Man heizt mit einem nachwachsenden Rohstoff, das im Idealfall sogar als Nebenprodukt irgendeiner anderen Geschichte anfällt, so dass man sich meistens regional und ohne teure Anfahrt mit Pellets beliefern lassen kann.

Eine Ladung Pellets kauft man jedenfalls sicherlich schneller und mit weniger organisatorischem Drumherum als eine Lieferung Heizöl - und man braucht auch keinen speziellen Tank, sondern einfach nur eine Aufbewahrungsmöglichkeit. Preisvergleiche mit anderen Brennstoffen habe ich selbst nicht, aber ich erinnere mich an zwei, drei Gespräche mit Pellets-Heizern, die von einer bemerkenswerten Ersparnis sprachen (wobei das sicherlich auch immer ein bisschen auf das zu beheizende Objekt und die eigenen Ansprüche ankommt, aber wie gesagt - mein Vater spart ja offensichtlich auch).

Die Holzheizung an sich bietet also sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich einen Vorteil. Nachteile gibt es natürlich auch, Brennholz oder Pellets muss man erst mal lagern können. Obwohl sie am gleichen Ort aufgeschüttet werden könnten, wo sonst ein Öltank steht - der außerdem noch regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden muss, das ist bei Holzpellets ja nun mal nicht der Fall. Das macht die Anschaffung einer Pelletsheizung immer dann schwierig, wenn man sich solchen Lagerplatz mit anderen teilt – wenn man sich wie wir für eine Eigentumswohnung statt für ein Haus entschieden hat.

Es gibt aber noch einen anderen Grund, aus dem wir wieder eine Gastherme in unserer Wohnung haben und aus dem eine Holzheizung für uns nicht in Frage kommt:



Noch mehr Baustellengeschichten: Das Balkondach.

Wir hatten ein Glasdach und bekommen deswegen auch wieder ein Glasdach.

Denn als wir damals unsere Wohnung kauften, hatten wir kein Kind und schon deswegen nur wenig Interesse an der Möglichkeit, einen Buddelkasten in einen Garten zu stellen oder ein Planschbecken auf eine Terrasse zu setzen. Wir sind keine Hobbygärtner, sondern mit Leidenschaft das exakte Gegenteil und uns reichte deswegen die mitgekaufte Option auf eine nette Dachterrasse für später irgendwann - eine Option, die mit dem alten Dach in Feuer und Asche aufgegangen ist. In dieses nagelneue supergedämmte Dach bohren wir ganz sicher keinen Dachgarten, sondern sind froh, wenn das Haus endlich mal wieder einen normal überdachten Winter erlebt.

Unser Balkon hat also ein Dach, bietet aber leider keinen Schatten. Gar keinen. Wie gesagt: Auch nach der Reparatur wird es wieder eine Überdachung aus Glas geben, denn unsere Gebäudeversicherung kommt verständlicherweise nur für den Schaden auf und nicht für meine Sonderwünsche. Schade eigentlich. Wir werden im nächsten Sommer ganz bestimmt eine Beschattungslösung brauchen, entweder ein Sonnensegel oder eine Markise oder so etwas wie ein ganz kleines Wintergartendach. Wintergartenbeschattungen, Markisen und Terrassendächer und für den Idealfall Lösungen mit Insektengitter schaue ich mir also derzeit an für nächstes Jahr. Falls das Balkondach bis dahin repariert ist.

Die zweiflügelige Terrassentür zu unserem Balkon hatte das Feuer übrigens ebenfalls heil überstanden, wurde dann aber auch von Handwerkern ganz nebenbei völlig zerstört und musste ausgetauscht werden. Ich verstehe wirklich nicht, wieso ständig so viel kaputtgeht – reicht denen unser Brandschaden noch nicht?
Gehen diese Leute mit ihren eigenen Sachen ebenso lieblos und nachlässig um oder nur mit fremdem Eigentum, das sie während ihres Jobs eigentlich pfleglich und sorgsam behandeln sollten?



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