Das wird die neue Küche

Ihr erinnert euch an mein Gruselprojekt Erdgeschossrenovierung? Mittlerweile habe ich erkannt, dass es sich dabei eher um eine grundlegende Sanierung handelt als um bloße Renovierung. Aber nachdem ich das Ganze endlich in Angriff genommen habe, erscheint es gar nicht mehr ganz so schrecklich. Und heute möchte ich euch die Küche zeigen, die wir vorgestern bestellt haben:

Neue Küche, Planungsgrafik

Der Blickwinkel der Grafik ist vom Wohnzimmer aus gesehen, im Hintergrund die Terrassentür. Die schwarzen Arbeitsflächen sehen hier beängstigend aus, aber “in echt” ist es schwarzer Glitzi-Sternenfunkel-Granit, mit dem hübschen Namen Negro Stellar (Silestone). Auch wenn mein Liebster lieber den Stein gehabt hätte, der in der Ausstellung zum Küchenkorpus gehörte (irgendwie bräunlich gemuschelt), musste er sich meiner Begeisterung für die Funkelarbeitsplatte geschlagen geben ;-) Und überdies wird auch die Oberfläche des Waschtischs im OG-Bad aus diesem Material gestaltet, weil die Lösung, die wir da mit den kleinen Kacheln und der blöden Plastikschiene überlegt hatten, nun echt richtig doof aussah.

Unseren ursprünglichen Plan, es mal mit einer Koch-Insel zu versuchen, hatten wir verworfen, weil wir dachten, das sei viel zu aufwändig und wir hätten den Platz nicht. Wir sahen dann eine Koch-HALB-Insel und waren entzückt. Die Realität (bzw. die Grafik auf dem Monitor des Küchen-Beraters) zeigte uns jedoch, dass wir dafür schon überhaupt keinen Platz hätten. Jedenfalls nicht, wenn wir drei Sitzplätze an der Halbinsel hätten, die ausreichen, wenn wir zu unterschiedlichen Zeiten mal eben frühstücken oder so, und zusätzlich einen Esstisch für mindestens sechs Personen hinstellen wollen, wenn wir mal alle zusammen essen (und da sind aktuelle Partner der Kinder nicht mal berücksichtigt).

Also bekommen wir jetzt überraschenderweise doch eine Insel :-) Der Sitzbereich ist abgesenkt, weil es sonst zu wuchtig wirkte, und so ist es schön kuschelig. Ich koche dann also mitten im Raum und könnte sogar problemlos schicke Kochvideos á la Jamie Oliver drehen *g*, weil man mir von vorne in die Töpfe schauen kann :-) Ja, ich glaube, das wird richtig klasse.

Einen Apothekerschrank habe ich dann auch endlich, einen Backofen mit versenkbarer Tür und einen vernünftigen Kühlschrank. Auch wenn wir die Idee mit dem amerikanischen Side-by-Side-Teil begraben haben. Zu breit, passt auch optisch nicht, und Berichte von Leuten, deren Crushed Ice von der Kühlschrankfront irgendwann eklig schmeckte, haben uns den Abschied von dieser Idee leichter gemacht, als ich dachte.

Außerdem habe ich meine Scheu vor Induktionsherden begraben. Zumal wir ein induktionsherdgeeignetes Kochtopfset von Fissler dazugeschenkt bekommen.

Im ganzen unteren Schrankbereich wird es jetzt ausschließlich Schubladen geben, weil ich nie wieder in einen Schrank hineinkrabbeln will, um in der hintersten Ecke irgendwas zu suchen. Die Küchenzeile geht nun auch nicht mehr um die Ecke, wie es bisher der Fall ist. Das bringt optisch sicher auch nochmal richtig was an Raum.

Hach, ick freu mir :-)

Nun muss ich “nur noch” praktisch das ganze Haus (bis auf Dachboden, Keller und die Kinderzimmer) leer räumen. Ich habe - leicht panisch inzwischen - damit angefangen, weil mir klar wurde, dass es bis Ende Mai nicht mehr so lange dauert, und dass auch die Zillionen Bücher auf der Treppe und im Flur oben, sowie die Regale im oberen Flur weg müssen, weil da ja auch die Wände gemacht werden. Und da wir sowieso ein bisschen irre sind, werden auch noch die Haustür und alle Zimmertüren ausgetauscht. Während wir hier wohnen. Heißa!

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden :-)



Infrarotheizung für umweltfreundliches Heizen

Zeiten, in denen Heizkosten regelrecht explodieren, verlangen nach energie- und kostensparenden Maßnahmen. Außer beim Strom sind die Kosten in den letzten Jahren und Monaten auch für die Erzeugung von Raumwärme durch Heizen in die Höhe geschnellt. Einmal im Jahr den Öltank randvoll machen fürs eigene Haus, das kann einen nahe an den finanziellen Ruin bringen.

Viele Verbraucher halten aus diesem Grund nach Alternativen Ausschau. Kaum einer wird zwar nachträglich eine Holzheizung einbauen, an einen Holzofen im Wohnbereich denken indes viele heute. Eine Alternative wäre Infrarotheizung, die eine Weiterentwicklung aus der Raumfahrttechnik ist - platzsparend, flach und in der Lage ganze Räume zu erwärmen und vom Design her unschlagbar schön und vielfältig zugleich und in verschiedenen Leistungsgrößen erhältlich.

Ökologisch gesehen wirkt sich die Infrarotheizung dabei positiv aus, weil sie sparsam elektrisch betrieben werden kann. Der Einsatzbereich von Infrarotheizungen ist sehr vielfältig. Geeignet ist eine Infrarotheizung ideal zum Nachrüsten, ob nun für Wohn- oder Geschäftsräume und auch für die Beheizung von Kirchenbänken kommen derartigen Heizungen in Frage. Geeignet sind sie dabei sowohl für die Wand- wie auch für die Deckenmontage, können aber auch freistehend im Raum aufgestellt werden. Viele, die nicht wissen, wie eine Infrarotheizung aussieht, halten diese schlicht manchmal auch für eine Raumdekoration, weil man sie auch in vielen Farben erhalten kann.

Die Infrarotheizung bietet - außer dass sie weniger Energie verbraucht - auch den Vorteil, dass diese Wärmequelle nicht die Raumluft selbst erwärmt. Das heißt, die durch die Infrarotheizung erzeugte Wärme herrscht auch nicht unmittelbar unter der Decke bzw. die niedrigste am Boden, was kühle Füße und einen heißen Kopf bedeutet, sondern erwärmt den Körper direkt über die Haut, wie auch die Wände und die sich im Strahlungsbereich der Heizung befindlichen Gegenstände, die die Wärmestrahlung direkt aufnehmen und ihrerseits wieder Wärmestrahlung abgeben.

Dadurch sind die Füße warm und der Kopf bleibt schön gekühlt. Auf diese Weise kommt es auch zu keiner trockenen Luft im Raum und zu keiner Staubaufwirbelung. Ein störender Luftzug wie bei der konventionellen Heizung entsteht bei der Infrarotheizung ebenfalls nicht. Auch ist die Infrarotheizung wartungsfrei, da weder Brenner, Kamin noch Kessel benötigt werden.



Grusel-Projekt Erdgeschossrenovierung

Ich bin kein Organisationstalent. Und extrem langsam. Daher auch das Stichwort “Grusel-Projekt” in der Überschrift. Seit mindestens drei Jahren schiebe ich die EG-Renovierung vor mir her. Wir brauchen eine neue Küche, aber davor haben die Handwerkergötter die Fußbodensanierung gesetzt. Und weil die Küche jetzt nicht nur sprichwörtlich sondern buchstäblich zusammenbricht (neuestes Opfer: der Backofen), kann ich mich nicht mehr davor drücken.

Grafik Der allererste Schritt war 2012 der Bau eines Gartenhauses, damit unsere Möbel (und wir) irgendwo parken können, wenn unsere untere Etage unbewohnbar wird. Die Küche ist schon lange marode. Immerhin steht sie in diesem Jahr schon 20 Jahre und wurde intensivst von uns und v.a. den Kindern beansprucht. Zwischendrin verlegten wir in Küche und Wohnzimmer durchgehend Laminat. Wir haben das einfach auf die alten Dielen (mit Trittschalldämmung dazwischen) gelegt und die einzelnen Küchenschränke derweil immer mal kurz angehoben, bis die jeweilige Stelle mit Laminat bedeckt war *hust*. Dass dieser Fußboden keine Dauerlösung sein würde, war klar, aber die Küche war damals noch ok und für aufwändige Fußbodensanierung kein Geld da. Und irgendwie habe ich wohl gehofft, dass doch irgendwann mal die Heinzelmännchen die Aufgabe übernehmen würden, Küche und Fußboden zu erneuern. Aber dazu hätten wir wohl erst von Berlin nach Köln ziehen müssen.

Der Fußboden besteht aus drei verschiedenen Teilen: Im Flur liegen Fliesen auf Beton. Im Wohnzimmer Laminat auf Dielen auf Beton und in der Küche Laminat auf Dielen auf Querlattung mit “Sauerkrautfüllung”. So ein seltsames Zeug, das in den 30er Jahren überall verbaut wurde. Wir wünschen uns also einen stabilen Unterbau und obendrauf honigfarbene Holzdielen in allen drei Bereichen.

GrafikDann schweift der Blick. Die Türen könnten auch ausgetauscht werden. Das olle Fliesenschild an der Küche muss ab und dann ein neues dran, oder lieber gleich Milchglas zwischen Ober- und Unterschränken? Ja, und die vergangenen 20 Jahre haben gezeigt, dass wir damals doch zu wenig Steckdosen im Küchenbereich geplant haben. Und die Wände ... Ja, die sowieso. Wir hatten zwar 2009 im Wohnzimmer gestrichen, aber - hups - das ist ja auch schon wieder fast vier Jahre her und Rauhfaser nervt mittlerweile. Und wenn ich noch weiter rumgucke und nachdenke, kommen sicher noch mehr Gewerke zusammen. Und die Küche müssen wir auch erst noch aussuchen, denn so lange ich nicht weiß, wann sie überhaupt geliefert werden darf, erscheint dieser Schritt nicht sehr sinnvoll.

Wie erwähnt, es wird jetzt wirklich dringend, und so habe ich eben Qype befragt, mir einen gut bewerteten Bodenleger herausgesucht und angerufen. Er kommt am Mittwoch vorbei, bringt den Maler gleich mit und sie schreiben uns ein Angebot.

Ein erster Schritt. Also, der zweite, wenn man das Gartenhaus mitzählt. Ich bin stolz auf mich *g*

Und nun bin ich gespannt. Gespannt auf das Angebot und darauf ob - wenn wir es annehmen - die Qype-Bewertungen gerechtfertigt sind. Und ob ich es schaffe den Rest noch zu koordinieren und / oder einen Bauleiter zu engagieren. Denn das ist mein einziger Vorsatz für 2013: Endlich dieses Erdgeschoss-Elend hinter mich bringen.

Drückt uns mal die Daumen, dass es kein kalter, verregneter Sommer wird, denn wir werden viel Zeit außerhalb unseres Hauses verbringen müssen, und das Gartenhaus ist so gut isoliert, dass es dort immer kälter ist als draußen. Also lieber bei Sonnenschein im Garten sitzen, arbeiten, essen, etc.

Ich halte euch auf dem Laufenden :-)



Handwerker-Bewertungen.

Das Hin und Her rund um unsere Baustelle scheint niemals ganz aufzuhören.

Ich habe daher entschieden, dies alles teilweise in Form von G+ Bewertungen festzuhalten, die ich später um weitere Kommentare und Belege ergänzen werde.

Den Anfang macht Firma Josef van Treeck GmbH Düsseldorf.
Mein Erfahrungsbericht bzw. meine bisherige Bewertung.



Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber lästern.

Seit ungefähr zwei Jahren heißt meine bevorzugte Boulevard-Erotiksendung "mieten, kaufen, wohnen". Während wir unter Stress und Kosten darauf warten, wieder in unsere Wohnung zu können, schaue ich mit fasziniertem Entsetzen zu, wie andere ihre Neigungen ausleben.

Ja. Ich weiß. Ist nicht echt.

Die Makler auch nicht. Die penetranten Fragen und „orginellen“ Interessenten schon gar nicht.

Aber deswegen kann ich mich doch aufs Angenehmste gruseln, wenn jemandem EIN QUALLEGRÜNES BAD AUS DEN SECHZIGERN NICHTS AUSMACHT.

Was sind das nur für Menschen? Ich selbst stehe knapp vorm Therapiebedarf, weil ich mir für die Küchenwand einen fast falschen Grünfarbton anmischen ließ – dummerweise wollte ich, dass der Mann mitredet (das machen wir nie wieder).

Und diese Darsteller ziehen in dunkelbraune Wände, senffarbene Bäder, niedrige Dachzimmer mit riesigen schwarzen Balken in allen Ecken und dünnpfifffarbene Bäder in Bahamawürg … und signalisieren zufriedenen Vollzug!?

Vielleicht muss man gar nicht alles wissen, was in fremden Schlafzimmern vor sich geht. (Ich verdränge immer noch an dem Kunstlederbett im Leo-Look mit den silbernen Metallrändern.)

Stimmig sind da auch nicht alle gezeigten Geschichten, man sieht kaum Ikea.

Und wir wissen doch alle Bescheid über Ikea.



Was zahlt die Hausratversicherung und was die Gebäudeversicherung?

Eine der Fragen, die sich uns und die man uns immer wieder stellte seit dem Feuer: Welche Versicherung bezahlt Küchenmöbel, Einbauschränke, eingebaute Leuchten und ähnliches: Die Gebäudeneuwertversicherung oder die normale Hausratversicherung?

Zusammengefasst kann ich dazu drei Dinge sagen:

1) Vieles ist und bleibt Verhandlungssache oder Ermessenssache und man überlegt sich in so einer (extrem stressigen und belasteten) Situation sehr gut, worum man kämpft und worum nicht. Ich würde zum Beispiel unsere Jalousien als etwas verstehen, das eine Gebäudeversicherung zahlt, weil sie damals pro Fenster angepasst werden mussten, allerdings nur zum Aufstecken. Deswegen sieht die Versicherung sie auch nicht als etwas, das man erstatten muss.

2) Vom Möbelschreiner angefertigte Küchen oder Einbauschränke, die nicht aus fertigen Teilen zusammengesetzt werden, sondern extra für eine Wohnung gebaut werden, sollten von der Gebäudeversicherung übernommen werden, ebenso wie Kachelöfen etc. Die “Standardmöbel” von der Hausratversicherung.

3) Ganz grobe Faustregel: Stellt euch vor, ihr hebt euer Haus hoch und dreht es um. Alles, was dann ab- und rausfällt, ist Hausrat. Alles Übrige Sache der Gebäudeversicherung :-)

Warum das interessant ist?

Weil ihr bei der Hausratversicherung selbst dafür verantwortlich seid, den Wert eurer Einrichtungsgegenstände anzugeben. Viele Leute listen sich ihre Möbel auf und vergessen dabei aber ganz den Inhalt, zum Beispiel.

Kauft mal den Inhalt einer Küche auf einen Schlag neu. Oder den aller Kleiderschränke.



Typisch Frau im Baumarkt.

Abteilung Farben und Lacke. Der Verkäufer trug einen betont professionellen Gesichtsausdruck, den brauchte er aber auch. Die Kundin hatte eine Tasse mitgeschleppt und erklärte: „Genau solch ein Grün. Gelber als Apfelgrün, nicht so beige wie Senfgrün, nicht so hell wie Farn und auf keinen Fall so dunkel wie das da (bohrte den Finger in die Farbkarte), sondern mehr so … retro.“

Am Ende lagen alle Farbfächer auf der Beratungstheke („nicht so grell, lieber nicht mit bräunlichem Einschlag, auf keinen Fall wie Limette oder Limone“) und der Verkäufer hatte immer noch eine Engelsgeduld.

Hinter mir scharrte schon die nächste Dame mit den Hufen – „So ein Braun wie das hier, aber nicht wie Rostrot, eher wie Kastanie mit weniger Glanz“ – und ich könnte mir gut vorstellen, dass er abends nach Hause ins Bett geht und einfach nur noch ins Kissen schreit.

Ich habe mein Grün übrigens gefunden. Abweichend von der Tasse, denn als ich den speziellen Farbton dann endlich fand, war er mir zu dunkel. Aber ich habe das Grün für die Küchenwand jetzt ja:

Nicht wie Popel, eher Richtung Salbei, nur ein bisschen heller.



Sanitär-Kundendienst in Berlin

Als die Rohrblitz- Klempner aus Berlin mich um einen Eintrag über ihre Firma baten, hätte ich beinahe abgelehnt: Was habe ich denn bitte damit zu tun, ein Sanitär Berlin Service in weiter Ferne?

Dann habe ich aber doch auf die Website geschaut und jetzt bin ich ein bisschen neidisch. Ein Sanitär-Kundendienst ohne Anfahrtskosten mit einer 24-Stunden-Hotline … mit Notdienst, Wartung, Reparaturen und natürlich auch der Beseitigung von Verstopfungen und Reparatur von Rohrbrüchen.

Zwar hatte ich noch nicht sehr oft ein Sanitär-Problem, aber die wenigen Male waren eine teure Quälerei. Jemanden finden, der sich zu einem Termin herablässt und dann auch noch „kurzfristig“, war jedenfalls alles andere als einfach und ich erinnere noch ausgiebig das Durchtelefonieren von diversen Branchenbucheinträgen, weil die Vermieterin im Urlaub war - bis denn endlich mal ein Sekretariatsdrachen gnädig gestimmt war und den Auftrag angenommen hat. Dann fing das Warten an.

Am Ende kam dann jemand mit Reinigungsrohren und machte mich zur Sau, weil er mir nicht glauben wollte, dass es die Vormieterin gewesen ist, die ihre Binden- und Tamponvorräte jahrelang im Klo versenkt hatte (ich wohnte dreizehn Tage da, selbst mit großem Übelwollen hätte ich diese Art von Verstopfung nicht in so kurzer Zeit erzeugen können).

Oder als hier in der Übergangswohnung immer und immer wieder der Boiler Schwierigkeiten machte und ich mich entscheiden musste zwischen brühheiß oder eisig. Der Hausklempner behauptete, es läge an der Handbrause und installierte eine andere. Es half nicht wirklich viel, aber wir haben die Rechnung für das Ding natürlich trotzdem gezahlt.

Hätte ich einen solchen Kundendienst gekannt wie auf dieser Website beschrieben, wäre es ja kein großer Akt gewesen, selbst Abhilfe zu schaffen oder schaffen zu lassen. Also, Ihr Suchenden nach einem Sanitär-Notdienst in Berlin - rohrbruch-verstopfung.de liest sich, als könnte es die Lösung sein.



Heizen mit Holz

Mein Vater ist vor einiger Zeit nach British Columbia ausgewandert, wohnt weit draußen in kanadischer Wildnis und schickt regelmäßig Fotos von sich selbst, auf denen er gerade den Holzvorrat für den Winter hackt. Heizöl ist teuer, Holzhacken hält fit.

Die Vorteile zum Beispiel einer Pelletsheizung sind mir durchaus klar: Man heizt mit einem nachwachsenden Rohstoff, das im Idealfall sogar als Nebenprodukt irgendeiner anderen Geschichte anfällt, so dass man sich meistens regional und ohne teure Anfahrt mit Pellets beliefern lassen kann.

Eine Ladung Pellets kauft man jedenfalls sicherlich schneller und mit weniger organisatorischem Drumherum als eine Lieferung Heizöl - und man braucht auch keinen speziellen Tank, sondern einfach nur eine Aufbewahrungsmöglichkeit. Preisvergleiche mit anderen Brennstoffen habe ich selbst nicht, aber ich erinnere mich an zwei, drei Gespräche mit Pellets-Heizern, die von einer bemerkenswerten Ersparnis sprachen (wobei das sicherlich auch immer ein bisschen auf das zu beheizende Objekt und die eigenen Ansprüche ankommt, aber wie gesagt - mein Vater spart ja offensichtlich auch).

Die Holzheizung an sich bietet also sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich einen Vorteil. Nachteile gibt es natürlich auch, Brennholz oder Pellets muss man erst mal lagern können. Obwohl sie am gleichen Ort aufgeschüttet werden könnten, wo sonst ein Öltank steht - der außerdem noch regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden muss, das ist bei Holzpellets ja nun mal nicht der Fall. Das macht die Anschaffung einer Pelletsheizung immer dann schwierig, wenn man sich solchen Lagerplatz mit anderen teilt – wenn man sich wie wir für eine Eigentumswohnung statt für ein Haus entschieden hat.

Es gibt aber noch einen anderen Grund, aus dem wir wieder eine Gastherme in unserer Wohnung haben und aus dem eine Holzheizung für uns nicht in Frage kommt:

weiter ...



Noch mehr Baustellengeschichten: Das Balkondach.

Weil unser Wiederaufbau ja noch nicht aufwändig genug ist, haben die Handwerker (Dachdecker oder die Kaminbauer oder wer auch immer, ich weiß es nicht) zu allem Überfluss auch noch das Dach über unserem Balkon zerstört, das zwar den Brand heil überstanden hatte – aber trotzdem inzwischen gründlich beschädigt wurde und ersetzt werden muss.

Wir hatten ein Glasdach und bekommen deswegen auch wieder ein Glasdach - guckt mal unter www.goerres-markisen.de/ unter „VCG-Glas“, so sieht das aus. Nur eben für einen einfachen ‘kleinen’ Balkon statt für eine Terrasse.

Denn als wir damals unsere Wohnung kauften, hatten wir kein Kind und schon deswegen nur wenig Interesse an der Möglichkeit, einen Buddelkasten in einen Garten zu stellen oder ein Planschbecken auf eine Terrasse zu setzen. Wir sind keine Hobbygärtner, sondern mit Leidenschaft das exakte Gegenteil und uns reichte deswegen die mitgekaufte Option auf eine nette Dachterrasse für später irgendwann - eine Option, die mit dem alten Dach in Feuer und Asche aufgegangen ist. In dieses nagelneue supergedämmte Dach bohren wir ganz sicher keinen Dachgarten, sondern sind froh, wenn das Haus endlich mal wieder einen normal überdachten Winter erlebt.

Unser Balkon hat also ein Dach, bietet aber leider keinen Schatten. Gar keinen. Wie gesagt: Auch nach der Reparatur wird es wieder eine Überdachung aus Glas geben, denn unsere Gebäudeversicherung kommt verständlicherweise nur für den Schaden auf und nicht für meine Sonderwünsche. Schade eigentlich. Wir werden im nächsten Sommer ganz bestimmt eine Beschattungslösung brauchen, entweder ein Sonnensegel oder eine Markise oder so etwas wie ein ganz kleines Wintergartendach. Wintergartenbeschattungen, Markisen und Terrassendächer und für den Idealfall Lösungen mit Insektengitter schaue ich mir also derzeit an für nächstes Jahr. Falls das Balkondach bis dahin repariert ist.

Die zweiflügelige Terrassentür zu unserem Balkon hatte das Feuer übrigens ebenfalls heil überstanden, wurde dann aber auch von Handwerkern ganz nebenbei völlig zerstört und musste ausgetauscht werden. Ich verstehe wirklich nicht, wieso ständig so viel kaputtgeht – reicht denen unser Brandschaden noch nicht?
Gehen diese Leute mit ihren eigenen Sachen ebenso lieblos und nachlässig um oder nur mit fremdem Eigentum, das sie während ihres Jobs eigentlich pfleglich und sorgsam behandeln sollten?



Ein Beitrag von gebaeudereinigung-gebaeudedienste.de

Das kennen wir doch alle, oder? Der Auszug bzw. Umzug steht vor der Tür und wir haben uns fest vorgenommen alles selber zu erledigen ...

Leider ist unser Chef nun doch der Ansicht, dass wir in den nächsten Wochen etwas länger Arbeiten sollen und der freie Tag für den Umzug im Moment überhaupt nicht in die Tüte kommt. Natürlich verlassen nun auch noch einige gute Freunde das sinkende Schiff…

Also was tun, die Wohnung bzw. das Haus muß geräumt werden, die Wände geweißelt und der Parkettboden ist total verkratzt. Außerdem sollte in der neuen Wohnung noch eine neue Badewanne installiert werden damit wir nach dem Umzug nicht gleich wieder alles voller Schmutz haben.

Sollte Ihnen diese Geschichte bekannt vorkommen oder gerade widerfahren und sie wohnen in der Nähe von München oder im Raum Oberbayern so können Sie sich die Mühevolle Suche nach einem kompetenten Dienstleister sparen und gleich uns die Firma G & M Team Gebäudereinigung und Gebäudedienste anrufen. Wir erledigen alle Arten von Renovierungsarbeiten, machen Ihren Umzug und reinigen selbstverständlich alles was Sie wünschen.

Fordern Sie uns, wir sind für Sie da!
Gebäudereinigung



Thema heute: Gitterroste und Dachfenster

Immer wieder erstaunlich, womit man sich beschäftigen kann und muss, wenn man einen Neubau an der Backe hat. Es ist ja nicht so, dass wir das so wollten: Wir haben uns ganz bewusst gegen ein selbst gebautes Haus und für eine kernsanierte Altbauwohnung entschieden. Hat uns nur nichts geholfen, denn nachdem das Dach mitsamt der obersten Etage dem Feuer zum Opfer fiel, schlagen wir uns genau mit den Problemen herum, die wir damals so gern vermeiden wollten. Lauter Fragen zu Baumaterialien, beispielsweise. Und tonnenweise Entscheidungen.

Nehmen wir die Dachfenster. Jede der zwei Wohnungen hat einen Dachboden, die große Wohnung einen kleinen und die kleinere Wohnung einen etwas geräumigeren. Der kleine Dachboden hat ein Standard-Schornsteinfegerfenster, um die Anforderungen zu erfüllen, die der Bezirksschornsteinfeger hat: Er wollte ein Fenster und keine komischen Klappen an den Kaminschächten innen in der Wohnung.

Für den anderen Dachboden haben wir ein Fenster gekauft, ich kann einfach keinen Spitzboden ohne Ausstiegsmöglichkeit ertragen seit dem Brand. Und als ich das sagte, erfuhr ich, dass ein Notausstiegsfenster Anforderungen erfüllen muss und einen Austiegsrost braucht, so einen wie die von dieser Hersteller für Gitterroste, ich zitiere aus dem Gedächtnis:

»Eine frei tragende plattenförmige Konstruktion mit einer Öffnung neben der anderen, die als Abdeckung des Tritts vor dem Fenster dient«, als frei tragende und belastbare Konstruktion vor meinem neuen Dachfenster, die auf keinen Fall wackeln oder abheben darf, wenn man darauf tritt - also von einer Fachfirma eingebaut werden sollte – bei uns das Unternehmen, das auch das Dachfenster geliefert und eingebaut hat. Gitterrost, weil Schnee und Regen dann durchfallen, statt sich darauf zu sammeln.

Das Fenster- als dem Standard entsprechendes Notausstiegsfenster - selbst muss 120x90cm sein. Nicht, damit die Einwohner hinauspassen, sondern damit ein Feuerwehrmann mit voller Montur und Sauerstoffgerät rein kann. Nein, wir hätten das nicht einbauen lassen müssen, denn das Schornsteinfegerfenster hätte gereicht, um die Anforderungen zu erfüllen. Aber dann hätte ich unter diesem Dachboden nicht wohnen können.

Fenster und Gitterrost also. Fenster von Velux und zu Gitterrosten: Weitere Infos auf www.gitterstar.de



Brandsanierung

Unter Brandsanierung oder Brandschadensanierung versteht man die Reinigungsarbeiten nach einem Brand, ein Gebäude betreffend. Es handelt sich dabei NICHT um einen derben Scherz, man sagt nicht „Brandsanierung“ dazu, wenn jemand sein Gebäude ansteckt, um die Versicherung zu betrügen! Ich bin immer noch fassungslos, dass jemand ausgerechnet mir gegenüber diesen sch…äbigen Witz gemacht hat.

Wenn ich das mal zeigen darf: Das war meine Küche

Grafik

Eine Brandsanierung ist etwas vollkommen anderes, damit werden Fachfirmen beauftragt und andere Unternehmen dürfen das auch gar nicht machen. Die Sanierung nach einem Feuer - bei uns war es die ganze Etage, der Dachboden hat gebrannt und darunter war ein Löschwassertotalschaden - läuft ungefähr so ab.

Der noch erhaltene Hausrat wird geborgen - oft stellt sich heraus, dass vieles noch weggeworfen werden muss, das man für gerettet hielt - bei uns waren es kartonweise Bücher, die sich später durch Brandgeruch als verseucht verrieten.

Wir mussten auch eine alte Truhenbank gehen lassen, so eine wunderschöne riesengroße Küchenbank, weil wir kein Geld hatten, sie sanieren zu lassen (und nicht mal auf den Gedanken kamen, dass die Hausratversicherung eventuell zuständig gewesen wäre, wir waren ja völlig traumatisiert und der Mann von der Versicherung war zu mir unfreundlich und enorm kurz angebunden).

Wir konnten uns damals also leider nicht die geruchsneutralisierende Oberflächenreinigung mit Sprühbehandlung leisten – weder zeitlich noch finanziell – mit der jede Pore eines Möbels gereinigt wird. Als wir uns danach erkundigten, rollten die “Wissenden” dramatisch mit den Augen und sprachen von vierstelligen Summen. Stattdessen machten die Feuerwehrleute mir Angst, ich würde mir Dioxin ins Haus holen, wenn ich die großporigen alten Stücke unbehandelt rette. Seufz. Naja, sie hatten natürlich Recht.

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Tapeten ablösen leicht gemacht

Tapezieren an sich ist ja eigentlich kein Problem – es sei denn, die Wand hat ein Vorleben. Wenn ich daran denke, was wir alles bei unserer Altbausanierung gefunden haben … ganze Epochen ließen sich nachvollziehen.

Ziemlich nervig ist das ja immer - viele Schichten alter Tapeten übereinander, weil alle Vormieter sich das Leben schmuddelig, aber einfach gemacht haben: Wer schon einmal bei der Renovierung mit solch aufeinander gekleisterten Erbmassen gekämpft hat, erinnert sich auch noch Jahre später an die Qualen der Entfernung. Tapeten abkratzen kostet Zeit, Kraft und Nerven.

Die einen kratzen beim Ablösen der alten Tapeten verbissen tagelang, die anderen stöhnen und lassen kratzen und wieder andere recherchieren nach Hilfsmitteln, um das Entfernen alter Tapetenschichten zu erleichtern – und manche denken sich auch selbst eine Lösung aus:

Ralf Schätz aus Baden-Württemberg kämpfte bei der Renovierung eines alten Bauernhofs ebenfalls mit alten Tapeten, die viele Jahrzehnte lang einfach übereinander geklebt worden waren. Mühsames Tapetenkratzen macht einfach keinen Spaß, das erkannte auch Ralf schnell, während er sich mit Geräten abmühte, die mühsam Schicht um Schicht der alten Tapeten eindämpften, um sie dann ebenso schichtweise mit hohem Aufwand auseinander- und von der Wand zu bekommen. Der gelernte Bäcker kam auf die Idee, ein sternförmiges Schneidegerät zu entwickeln, das vorn an einer Bohrmaschine befestigt wird und das Ablösen alter Tapeten ganz wesentlich erleichtert:  Seine Erfindung heißt » Paintiflex und Walligel «.

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Das Leben ist eine Baustelle, hab ich mal gehört

Am Dienstag befand ich mich in einem Kunden-Workshop und kurz vor der Pause, in der ich das Kind von der Kita zum Kindergeburtstag drei Straßen weiter wuppen sollte - da klingelte das Telefon, weil ein Sachverständiger gern gewusst hätte, ob der Termin stattfindet.

So erfuhren wir kurzfristig, dass nicht nur ein vereinzelter Termin auf der Baustelle angesetzt war, sondern alle (alle Gewerke, alle offenen Themen, alle trudelten dort dann ein).

Ich leitete den Mann direkt auf die Baustelle um, so dass wir dann trotz widrigster Umstände doch noch dabei sein konnten. Was uns natürlich ein Anliegen ist, geht es doch um unser Eigentum, unser Büro, unsere Altervorsorge und unsere belastende Privatkatastrophe.

Was da genau nun bei der Information schiefgelaufen ist, kann ich nicht sagen - es besteht gewiss kein Zweifel daran, dass wir bei Besprechungen dabei sein möchten/werden :-))

Abgesehen von solchen Nebensächlichkeiten sind wir zuversichtlich und immer noch recht froh über unseren Bauleiter. (Zur Erinnerung: Gebrannt hat die Etage am 8. Juli 2010 und wir haben es Sommer 2012 und wohnen immer noch mit stark eingeschränkten beruflichen Möglichkeiten in einer engen Übergangswohnheit trotz gesundheitlicher Probleme, weil sich der Wiederaufbau so surreal lange hinzieht.)



Ein Eintrag von Fliesenpoint24.de

Wer selbst viel Eigenarbeit am Haus leistet, und sich nicht nur auf die Ratschläge von Baufirmen und Vertretern verlassen möchte, sucht immer öfter das Internet auf um sich schlau zu machen.

Als gelernter Schreiner hatte ich über 10 Jahre lang mit verschiedensten Baustoffen, jeglicher Art zu tun. Dabei stellte ich immer wieder fest, dass es billige und günstige Produkte gibt. Manchmal ist es einfach besser in den sauren Apfel zu beißen und doch etwas mehr Budget zu investieren, um Freude an einem Produkt zu haben. Dabei ist es egal ob es sich um Boden Fliesen, Wand Fliesen oder um Laminat handelt. Entscheidende ist letztendlich die Qualität des Produktes und die Standfestigkeit. Es bringt quasi nichts einen Laminat für 2,68€ m² zu kaufen wenn er nach 2 Monaten durchgescheuert ist vom PC-Stuhl.

Ebenso verhält es sich bei vielen Produkten im Haus. Billige Fliesen im Bad mit einer schlechten Beschichtung, können wesentlich mehr kosten erzeugen, wenn die Oberfläche nach kurzer Zeit Wasser zieht und dadurch nach kurzer Zeit das ganze Bad saniert werden muss. Wandfliesen zu Niedrigpreisen können trotzdem qualitativ hochwertig sein. Wiederum sollte man unter bestimmten Umständen das Sprichwort „Schuster, bleib bei deinem Leisten“ sich verinnerlichen. Wenn ein Heimhandwerker ein Fenster in der Garage setzt, mag es nicht so dramatisch sein, wenn es nicht ordnungsgemäß eingebaut wurde. Aber ein falsch eingebautes Fenster im 4.Stock eines Mehrfamilienhauses, das jahrelang unbemerkt Wasser zieht, möchte ich nicht auf meine Heimhandwerkerkappe nehmen. Das gleiche sehe ich auch im Bereich Fliesen. Als Schreiner und Handwerker bin ich bestimmt nicht unbegabt, aber mein Feuchtbereich werden ich definitiv einen Fachmann Fliesen lassen.



Werbepause

Man mag es schon gar nicht mehr erzählen, aber gefragt werden wir natürlich dauernd: Der Wiederaufbau unserer Wohnung, die im Juli 2010 ausgebrannt ist, hat immer noch nicht stattgefunden.

Am 14.03. hat ein durch uns beauftragter Sachverständiger erwartungsgemäß viele Mängel in den meisten Gewerken auf der Baustelle festgestellt. Ein neuer Bauleiter wurde von der Versicherung vorgeschlagen und muss nun vom Hausverwalter offiziell beauftragt werden.

Das habt Ihr richtig gelesen. Am 14. März stand schon fest, dass er beauftragt werden muss - und heute ist der 25. April. Wir finden, es wird Zeit.

*

Während ihr mit uns wartet, bitte den Muttertag nicht vergessen: Blumen kann man jetzt schon bestellen und diese Notwendigkeit aus dem mentalen Zwischenspeicher löschen :-))



Die Dampfsperre knattert fröhlich im Wind.

Wenn ganz leichter Wind weht, sieht die Dampfsperre im Kniestockbereich im Wohnzimmer übrigens so aus.

Fotos findet ihr bei Flickr, einfach unten in der Sammlung schauen.



Handwerker

Unsere Baustelle ist zum Jahresanfang mit nur anderthalb Jahren Verspätung nach dem Brand endlich angelaufen. Seitdem kämpfen wir darum, dass die Arbeiten ordentlich durchgeführt werden.

Man stelle sich einen Fensterbauer, einen Dackdecker und einen Zimmermann vor, die allesamt zusammen vor den total vermurksten Fenstern stehen und übereinstimmend sagen: “Hab ich von Anfang an gewusst, dass das so nicht geht.” Auf die Frage hin, warum verdammt noch mal sie denn nichts gesagt haben, schweigen sie alle schön stumm.

Das war jetzt nur eines von vielen Beispielen. Wir hätten Bautagebuch schreiben sollen, es ist der helle Wahnsinn, was menschenbedingt alles schiefgeht von Kaminen bis hin zu Elektrikern, denen man mehrfach sagen muss: Nein, wir möchten tatsächlich keine Kabelkanäle auf der Wand, sondern Leitungen unter Putz auch im Wohnraum.”

Ein kleines Bonbon für alle, die sich nicht vorstellen können, was für ein Horror es ist, tagtäglich mit Handwerkern konfrontiert zu werden, die allesamt am liebsten ungestört und ohne Kontrolle irgendwas machen würden: Heute morgen schreibt der Heizungsbauer, nachdem wir ihm per Mail sachlich mitgeteilt haben, dass wir gerne unser Material selbst verwenden möchten und die WCs auf der von uns gewünschten Höhe angebracht werden sollen, aber bitte vernünftig:

“Werde meinen Monteur anweisen, auschl. Unsere Materialien zu verwenden, damit Sie sich zukünftig ihre E-Mails sparen können!
Es gehört auch nicht zu meinen Aufgaben, irgendwelche Arbeiten zu veranlassen, darüber sollten Sie sich mit ihrem Bauleiter unterhalten.”

Ist es nicht schön?

Da ist man doch herzlich gerne Kunde.



Das Dach kommt

Nach unserem Hausbrand im Juli 2010 war unsere Baustelle weg und das Heimwerker-Blog kam naturgemäß zum Erliegen. Nun tut sich, nach langen Verzögerungen, endlich etwas: Das neue Dach kommt!

Fotos von den Fortschritten finden sich im Album Baustelle 2011 auf Flickr.

18.09.2011



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